Hanno Hener


„Wieviel Lüge und Selbstbetrug braucht man, um das Chaos Welt zu verkraften“. So beginnt eine Pressemitteilung zu einer der letzten Aufführungen, bei der Hanno Regie führte: so ein Satz konnte Hanno auch bei einer Begrüßung gesagt haben. Vom Rand aus hat er die Welt gesehen und gewirkt. Zeitnah. Sich radikal positionierend, ohne sich zu schonen.

So ein randseitiges Podium ist fragil und ist oft in der Nähe, wenn etwas Wichtiges und Bedeutendes passiert: Regisseur, Leiter und Gründer der Theaterquarantäne. Lyon und Toulouse. Zusammenarbeit mit und Regieassistenz bei dem Teatro de La Candelaria, Bogotá. 1994-2004 Regie im Jugendclub des Staatstheaters Darmstadt. Während dieser Zeit drei Einladungen zum Theaterfestival der Jugend nach Berlin.

Seine Mitstreiter waren junge Menschen, auch Brechtschüler, Jonas Zipf zum Beispiel. Bis heute, Freya, Jakob. David Gieselmann spricht es aus, was es bedeuten kann sich in der Nähe von Hanno zu bewegen …

David Gieselmann zum Tod von Hanno   >>>>>

Alexandra Albert

Seit 2013 arbeitet sie als Sportmentaltrainerin, ist als Journalistin tätig und betreut als Online-Redakteurin den Bereich Leistungsbergsteigen im Deutschen Alpenverein (DAV). Hier in diesem Video spricht sie über Hochleistungssport und Bergsteigerei als Extremsportart. Von 2010-12 begleitete sie für drei Jahre den DAV-Expeditionskader und fuhr mit auf Expedition nach Westchina. Als Journalistin und Mentaltrainerin arbeitet sie wiederholt mit international bekannten Profibergsteigern.

Glückwunsch!

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Fast schon abonniert: Die Filmpreise für das VIDEOLABOR der Brecht. Neben interessanten Themen, qualifizierten SchülerInnen und professioneller Anleitung gibt es auch gute Hard- und Software. Ideale Voraussetzungen für Beruf und Studium!

Bei dem hessischen Filmfestival VISIONALE 2017 in Frankfurt waren ca. 60 Filme in fünf Kategorien nominiert. Mit ihrem Kurzfilm “Echt” hat die Brecht-Schülerin MATHILDA HARTMANN den 2. Preis gewonnen:
” ‘Echt’ von der jungen Regissseurin Mathilda Hartmann ist eine talentierte, assoziative Montage von Eindrücken, deren Rythmus und Ästhetik die Jury sofort überzeugt hat. Unpathetisch und urban wird hier das Lebensgefühl einer jungen Frau transportiert. Das Videolabor der Bertolt-Brecht-Schule hat nicht nur in diesem Beitrag gezeigt, dass hier kontinuierlich kulturelle Bildungsarbeit auf hohem Niveau gemacht wird.” Soweit ein Zitat aus der Begründung der VISIONALE-Jury.
Der Film ist im Rahmen des Kunst-LKs zum Thema “Doppelgänger… oder was passiert, wenn man sich selbst begegnen würde?” entstanden.

Ausstellung

Ausstellung-BBS
Jugendliche erforschen Spuren oppositionellen Verhaltens im NS-Alltag in Darmstadt und Südhessen. Ein Schülerprojekt zu eher unbekannten Einzelschicksalen Verfolgter im „Dritten Reich“.

Foto: Claudia Greb

Foto: Claudia Greb

Eröffnung: 23.10.2017, 16:00 Uhr
Regierungspräsidium / Darmstadt / Kollegiengebäude / Luisenplatz 2
64283 Darmstadt

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Emil Mangelsdorff

2014 war er zu Gast an der Bertolt-Brecht-Schule. Emil Mangelsdorff, geboren 1925, ein wichtiger Vertreter der Jazzmusik in Deutschland und Europa.

Emil Mangelsdorff spielte zunächst Akkordeon. Als Mitglied der illegal auftretenden Frankfurter Hotclub Combo wechselte er zur Klarinette, die er von 1942 bis 1943 am Dr. Hoch’s Konservatorium in Frankfurt studierte. Aufgrund seines Eintretens für den Jazz wurde er mehrfach von der Gestapo schikaniert und Anfang 1943 verhaftet und für 14 Tage interniert. Nach Wehrmacht und Kriegsgefangenschaft schloss sich Mangelsdorff 1949 der Frankfurter Jazzszene an und spielte mit vielen unterschiedlichen Gruppierungen.

Simon Malkes

1927 in Wilna geboren, wurde Simon Malkes im Alter von 14 Jahren mit seinen Eltern in das Wilnaer Ghetto gesperrt. Für die meisten Ghettoinsassen endete das Leben in der nahegelegenen Massenerschießungsstätte Ponar.

Rainer Wieczorek

Die neue Novelle von Rainer Wieczorek. Über Malerei, Musik und ergaunerte Selbstverwaltung.

Der Maler Eduard Senckmann, der im beschaulichen Weikersheim einst die Kirchenorgelfabrik seines Vaters erbte und zu einem Künstlerhaus umbauen ließ, stirbt, ohne ein Testament zu hinterlassen …

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Yana Robin la Baume

Robin, Schauspielerin, seit 2014 Ensemblemitglied am Staatstheater Darmstadt, spricht über ihren Weg auf die Theaterbühne. Neben Probenstress, Premieren und Wunschrollen, thematisiert sie Frauen auf der Bühne, den Alltag einer Schauspielerin, Hürden in Leben und Ausbildung, Versagensängste.

Kennengelernt habe ich sie auf der Bühne, auf der sie mich immer wieder mit ihrer Vielseitigkeit in ihren Rollen begeisterte. Ob als kleine Anne in “Peterchens Mondfahrt”, als verführerische Sasha in “Orlando” oder als verzweifelte, aber dennoch mutige Elektra in “Die Orestie”, jedesmal macht es großen Spaß ihr zuzusehen. Robin als Menschen, fernab der Bühne, kennenlernen zu dürfen, ermöglichte mir, ihren absolut herzlichen, optimistischen und taffen Charakter kennenzulernen. Nach einem gemeinsamen Café-Besuch konnte ich sie für meine eigenen Theaterarbeit gewinnen, in der sie mir nun mit Rat und Tat zur Seite steht”
Marvin Heppenheimer

Patenschule der HEAG

HEAG

Die Bertolt-Brecht-Schule wird im Schuljahr 2017/18 die 9. Patenschule der HEAG

Übergabe des Staffelstabes am 8.8.2017 – v.l.n.r.: Artur Sudermann (BBS-stellvertretender Schulleiter), Siglinde Lischka (BBS-Schulleiterin), Prof. Dr. Klaus-Michael Ahrend (HEAG-Vorstand), Dominic Frank (STS-stellvertretender Schulleiter), Regina Lüneberg (STS-Schulleiterin), Dr. Markus Hoschek (HEAG-Vorstand)
(Foto: Thomas Manok)

Andreas Kelm, Pressefotograf

Andreas Kelm studierte an der Hochschule für Gestaltung in Darmstadt. Schwerpunkt Fotografie. Einige Jahre schon fotografiert er fürs Darmstädter Echo. Hier in diesem Interview gibt er teils überraschende Einblicke in seinen Beruf und einige sehr persönliche Statements, die sehr treffend sein rastloses Wesen beschreiben. Vor allen Dingen bezeugt dieses Gespräch auch, daß Pressefotografie weit mehr noch ist, als bloßes Fotografieren.

Förderverein // Infobrief 01-2017

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Liebe Ehemalige und Freunde der BBS, es ist wieder an der Zeit für einen Sommerbrief des Fördervereins mit einigen Neuigkeiten von der BBS und vom Verein selbst.

… Das Stadtparlament hat am 11.5.17 trotz des da schon bekannten “Haushaltslochs” für die Schadstoffbeseitigung sowie für die Planungsvorbereitungen für Abbruch (Foto oben) und Neubau des Gebäudes 1,1 Millionen Euro beschlossen. 4 bis 6 Monate sind für diese Arbeiten anberaumt. Wir dürfen gespannt sein, ob dann in einem halben Jahr ein umsetzbarer Entwurf vorliegt, der die Schulgemeinde zufriedenstellt …

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Matthias Will

Matthias Will ist studierter Bildhauer. An der Odenwaldschule und auf der Marienhöhe Jahrzehnte lang auch Kunstlehrer. Für ein Jahr wird er Vertretungslehrer hier an der Brechtschule sein.

In den neuen Lehrplänen wird der Skulptur wesentlich mehr Aufmerksamkeit und Bedeutung eingeräumt. Matthias Will, der eine solide bildhauerische Ausbildung hat, wird an der Brechtschule bestimmt weitere interessante Impulse geben.

Nach dem Lehramtsstudium in Mainz hat er an der Frankfurter Städelschule bei Michael Croissant studiert. Matthias Will ist im Vorstand der Darmstädter Sezession und hat viele Auszeichnungen für sein Werk erhalten: unter anderem den Wilhelm-Loth-Preis der Stadt Darmstadt.

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