Sebastian Franke, Neuer Schulleiter der Brecht

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Foto: Rainer Lind

Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Eltern, liebe Kolleginnen und Kollegen,

ich freue mich sehr, seit dem 01.08.2019 der neue Schulleiter unserer Schule sein zu dürfen. In der Gesamtkonferenz am Montag, wurde ich von Frau Dr. Schmieden offiziell in das Amt eingeführt. Hierbei habe ich vor allem dem Kollegium gegenüber kurz angerissen, wie ich mir die kommenden Jahre mit Ihnen und Euch vorstelle und was ich mir für die Zukunft wünsche.

Gegenseitige Wertschätzung ist ein entscheidender Grundsatz des täglichen Miteinanders und liegt mir ebenso sehr am Herzen wie eine intensive sowie konstruktive Kommunikationskultur. Darüber hinaus sehen wir uns als Bertolt-Brecht-Schule in den kommenden Jahren mit einer sich verändernden Gesellschaft konfrontiert und müssen versuchen einen Weg und Leitlinien zu definieren, um hierauf angemessen reagieren zu können.

Ich freue mich auf spannende und erfolgreiche Monate und Jahre mit Ihnen und Euch!

Sebastian Franke

Wie spannend können Dokumente sein?


Wie spannend können Dokumente sein? Welche biografischen Details verbergen Archivalien? Kirsti Ohr spricht über das Engagement von Schülerinnen anlässlich der Stolpersteinverlegung für Jenny Neustädter und die Arbeit an nicht edierten Quellen, durch deren Entschlüsselung und Kontextualisierung die Annäherung an Biografien, die Rekonstruktion historischer Prozesse und das Verständnis für historische Strukturen möglich ist.

Zur Geschichtswerkstatt der Brecht >>>>

Karl Amannsberger, Physiker


Karl Amannsberger, Dipl.-Phys., ehemaliger Leiter des Präsidialbereichs des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) kam in der Projektwoche 2019 hier in der Brechtschule vorbei. Nach dem Studium der Physik entwickelte Karl in der Industrie Solar- und Windkraftwerke, danach war er als Berater für Energiepolitik und unter anderem für die TAZ als Journalist tätig

An der zweiten Kamera und Titelfoto Nils Noä.

Berufsbild: Produktdesigner. Tomas Fiegl


Tomas Fiegl, Produktdesigner und mit Achim Pohl Gründer von artefakt zeigen Exponate aus ihrer Entwicklung. artefakt spezialisierte sich die letzten 30 Jahren auf Bad Design und als zweites Standbein: Bikedesign.

Zwei Teams der Tour de France fahren ihre Sporträder. Neuerdings nun bietet die Entwicklung von E-Bikes weitere Möglichkeiten: “Goldgräberstimmung”, wie er es im Interview nennt.

Im Juni war Tomas zu Besuch in der Brechtschule und sprach über seine Vorstellungen von modernem Produktdesign …

(Interview Rainer Lind und Journalistin Sibylle Maxheimer vom Darmstädter Echo, Gefördert durch die Bürgerstiftung Darmstadt)

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 Weitere Portraits von Designer.Innen >>>>

Projektwoche Juni 2019


Recherche und Dokumentation mit der Videokamera. Hannah, Nils, Mattea, Matu präsentieren hier zwei erste Arbeitsproben: Dinge des Leben sind es, die hinterfragt werden … Schule und Angst, Konkurrenz, Macht, Empathie, Stress, Vertrauen, Respekt und anderes …

 

Forschendes Lernen an Originaldokumenten

Zur Rekonstruktion der Schicksalswege von NS-Opfern auf der Basis von Dokumenten des nationalsozialistischen Verfolgungsapparates. Die BrechtGeschichtswerkstatt sieht dies als einen ihrer Arbeitsschwerpunkte – begleitet von Exkursionen und Studienreisen zu KZ-Gedenkstätten und anderen Orten faschistischen Terrors.

Bernhard Schütz spricht hier über seine Erfahrungen im Unterricht im Umgang mit historischen Dokumenten und dem Pilotprojekt “document go”

Historische Projektarbeit mit historischen Dokumenten sollte primär entdeckendes und verstehendes Lernen sein. Lernen wird dabei im Sinne einer historisch-politischen Bildung als ein Prozess verstanden. Ziel ist es, vergangene – und folglich auch gegenwärtige – gesellschaftliche Wirklichkeiten kritisch zu reflektieren und so Mechanismen gesellschaftlich-politischer Herrschaftsverhältnisse verstehen zu können.

Ausführliche Informationen hier >>>>

Maren S. / ABi 2019

 

Maren Schäfer hat sich beim Wettbewerb „Schreib dich auf die Bühne!“ (Staatstheater Darmstadt) auf den ersten Platz geschrieben. Die Protagonistin in Marens innerem Monolog ist die personifizierte Angst, und diese wendet sich an genau jene Person, deren Angst sie ist. Robert Lang spricht eindrücklich, und er beginnt in weiter Ferne zu räsonieren, wie aus einer anderen Sphäre. Aus dem Foyer der Kammerspiele dringt seine Stimme zum Publikum vor …

Maren, Brechtschülerin, Abi 2019, erzählt in diesem Interview, was ihr über die Schule hinaus noch wichtig ist.

Nein, eine Goldene Hochzeit war es noch nicht.

42 Jahre hat Siglinde Lischka an der BBS in vielerlei Positionen gewirkt, als Fachsprecherin, Personalrätin, stellvertretende Schulleiterin und zuletzt 12 Jahre als Schulleiterin. Am 27. Juni ist Siglinde offiziell in einer sehr würdigen Feier mit viel verdientem Lob und manchem aufmunternden Wort für alles ihr nun neu Bevorstehende verabschiedet worden.

“Ich hätte es nicht besser treffen können”, wurde Siglinde im Echo-Artikel vom gleichen Tag zitiert. Und die Brecht-Schule hätte es mit ihr, nicht nur in den letzten 12 Jahren auch nicht besser treffen können.

Loslassen nach 42 Jahren Tätigkeit an einer Schule! Eine große Aufgabe. “Gejammert wird nicht” (noch ein Siglinde-Zitat aus dem Echo-Artikel). 42 Jahre, in denen Siglinde ihren reichen Schatz an pädagogischen Fähigkeiten, an fundiertem und die Schülerschaft anregendem Fachwissen, an Organisations-talent und Belastbarkeit, an Einfühlvermögen aber auch an Durchsetzungs-fähigkeit, an Geduld und vor allem an Authentizität zum Wohle der gesamten Schulgemeinde eingebracht hat.

Gestützt auf viele tolle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und auf ein nach wie vor dem Brecht-Geist verpflichtetes Kollegium ist es ihr, ist es der gesamten Schulgemeinde immer wieder gelungen, den nicht leichter gewordenen schulischen Alltag allem bürokratischen Regulierungs- und Erneuerungsdrang zum Trotz zu meistern. Und nicht nur das. Was haben sie alles an pädagogisch Wertvollem neu auf den Weg gebracht, worauf in den Info-Briefen immer wieder eingegangen wurde, was in Presse-Artikeln oder auf der Homepage der Schule zu lesen ist. Und vor allem hat die Schule auch wegen Siglindes Nähe zur Schülerschaft nie vergessen, dass es diese Schülerschaft und damit jede einzelne Schülerin und jeder einzelne Schüler ist, für die Schule gestaltet wird und die bei allen Überlegungen im Mittelpunkt zu stehen hat.

Da kann ein “Danke Siglinde” nicht deutlich genug artikuliert werden.

Mit dem Dank für alles Geleistete ist natürlich der Wunsch und die Hoffnung verbunden, dass auch ihr Nachfolger, der mir noch nicht bekannt ist, den oben genannten “Geist der Brechtschule” wahrnimmt und fördert.

Rainer Petri / Ehemaliger Schulleiter

Unsere Schule bewirbt sich für den Titel “Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage”


Laura, Initiatorin, Abitur 2019


Marco Koch, Weltmeister, Europameister im Brustschwimmen

Unsere Schule bewirbt sich für den Titel “Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage”. Das Bundesweite Projekt vernetzt schon über 1000 Schulen und ermöglicht so aufklärerische Projekte und die Entfaltung kultureller Vielfalt um gehen Diskriminierung jeglicher Art vorzugehen. Dazu suchen sich die Courage-Schulen Pat*innen, die sie im ersten Jahr begleiten und Projekte verwirklichen. Mindestens einmal pro Jahr sollen Projekte zum Thema Diskriminierung stattfinden. In den folgenden Videos stellen wir unsere Pat*innen Christian Gropper, Marco Koch und Reva Foos vor. (Laura, Schüler.Innenvertretung)


Christian Gropper, Dokumentarfilmer

Roman M. / Bioinformatiker


Jeder kennt den grünen Algenteppich, wenn – einfach gesprochen – im Sommer Gewässer am “umkippen” sind. Roman M., Master of Science (M.Sc.), Molecular and Cellular Biology und Doktorand der Philipps-Universität Marburg, AG Bioinformatik forscht in einem internationalen Team von Biologen, Chemikern und Bioinformatikern nach Möglichkeiten diese toxischen Erscheinungen für die Medizin zu nutzen. Zur computergesttzten Simulationen von realer Laborarbeit entwickelt und benutzt er die “Künstliche Intelligenz” – Programme also, die selbstlernend und nach bestimmten vorgegebenen Parametern sich schulen nach Ergebnissen und Lösungen suchen …

Prof. Dr. Peter Euler. Professor für Allgemeine Pädagogik mit dem Schwerpunkt Pädagogik der Natur- und Umweltwissenschaften.


November 2018. Prof. Dr. Peter Euler war Referent beim Pädagogischen Tag an der Brechtschule. Bernhard Schütz hatte ihn eingeladen. Beim Pädagogischen Tag trafen sich Lehrer.Innen und berieten und diskutierten über schulische Themen.

Peter Euler ist Professor  an der TU Darmstadt. Seine Beiträge am Pädagogischen Tag waren so interessant, dass wir nochmal bei ihm für ein Videoportrait vorbeigeschaut haben. Einige Kurzvideos zu verschiedenen Themen sind das Ergebnis: hier in diesem Video spricht er über seine Person und Nachhaltigkeit.

Bei den Aufnahmen dabei waren: Lemmi Karnop an der Kamera und die Journalistin Sibylle Maxheimer.

Weitere Videos, Anmerkungen und Fussnoten zu Peter Euler >>>>

WACKER KUNST. 60/60-Vortrag.


V I D E O K U N S T

Die Überwindung der Schwerkraft. Ein Vortrag über Video-Arbeiten von RALF PETERS

Vortrag. Samstag, 15. Juni 2019. um 20 Uhr in Wacker F.3
Wacker Fabrik, Ober-Ramstädter-Str. 96 F.3, 64367 Mühltal

EINE WOCHE SCHWERELOS // Video-Arbeiten von Ralf Peters
Dauerpräsentation. 16 bis 23. Juni 2019. jeweils 18 – 24 Uhr. Wacker F.3

(* VideoInterview von Rainer Lind im KUNSTPUNKT / DARMSTADT anläßlich einer Ausstellung von Ralf Peters. November 2016)