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JANA PAREIGIS ist eine Moderatorin, Journalistin, Afrikanologin und Soziologin mit deutsch-schwedisch-simbabwischen Wurzeln. Sie arbeitet unter anderem für das ZDF-Morgenmagazin und für den Sender Deutsche Welle (DW), aaaaa----extra16_webflyerSfür dessen Programm sie auch den Film “Afro.Deutschland” mitgestaltet hat. Hier begegnet sie auf einer Deutschlandreise bekannten und weniger bekannten Afro-Deutschen. Sie schildern, wie es ist, als schwarzer Mensch in Deutschland zu leben – und was sich ändern müsste.

JANA PAREIGIS fotografiert von MELVIN WARM, BRECHT-EXTRA 2017

In Deutschland leben seit rund 400 Jahren schwarze Menschen – mittlerweile sind es schätzungsweise eine Million. “Woher kommst Du?” “Ich meine, woher wirklich? Deine Farbe?” Diese Fragen hört JANA PAREIGIS seit frühester Kindheit. Im Film beschreibt sie ihren Weg, mit Rassismus umzugehen. Ihre Hautfarbe erlebte sie auch als Makel: “Als Kind wollte ich weiß sein.” Ihre biografischen Erfahrungen verknüpft sie mit der Geschichte von Schwarzen in Deutschland – von der Kolonialzeit bis heute. JANA PAREIGIS begegnet anderen Afro-Deutschen, etwa dem Rapper Samy Deluxe, dem Profi-Fußballer Gerald Asamoah oder dem Zeitzeugen Theodor Michael, der in der NS-Zeit in Völkerschauen auftreten musste. Sie schildern, wie es ist, als schwarzer Mensch in Deutschland zu leben. Regie führten DW-Redakteurin Susanne Lenz-Gleißner und JANA PAREIGIS gemeinsam mit der afro-deutschen Regisseurin Adama Ulrich.

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