Ben Hopkins, Autor, Regisseur

Mit einer kleinen Filmcrew hat sich Ben Hopkins auf den Weg nach Istanbul gemacht, um dort eine Dokumentation über die türkische Metropole zu drehen. Einzigartige und exzentrische Menschen kommen zu Wort. Nach und nach “entgleitet” ihm aber sein dokumentarischer Auftrag und er taucht ein in das nächtliches, melancholisches Istanbul.

Hier in diesem Interview erzählt Ben Hintergründiges zu dem Film “Hasret” und beschreibt seine besondere Art Dokumentarfilme zu drehen. Dieses Interview haben wir im Juli 2017 im Harz aufgezeichnet und danken der Hans Geißendörfer Film- und Fernsehproduktion (gff) für die Nutzung einiger Filmsequenzen von “Hasret”.

Ben Hopkins studierte Germanistik und Italianistik in Oxford und schloss anschließend ein Filmregiestudium in London an. Nach Kurzfilmarbeiten drehte er 1998 seinen ersten Spielfilm Simon Magus, der 1999 auf der Berlinale gezeigt wurde. 2000 folgte der dystopische Endzeitfilm Die neun Leben des Tomas Katz. In den letzten Jahren arbeitete er vor allem als Dokumentarfilmer für die BBC.

Interview mit Bernd Krimmel

Die Mathildenhöhe soll ja Weltkulturerbe werden. In den Ausstellungshallen dort war bestimmt jeder von uns schon mal. Bernd Krimmel war es, der die Grundsteine für ein, weit über die Grenzen Darmstadts hinaus, beachtetes Ausstellungsgeschehen gesorgt hat. Er war der Gründungsdirektor und Direktor des Instituts Mathildenhöhe und Kulturreferent der Stadt Darmstadt von 1975 bis 1989.

Klaudia W. / Jahrgst. 13 /  interviewt den Maler und Kurator im Juni 2017

HR – 2017 – Kategorie: Bester Film – Video AG BBS

HR_report_JOY_2017-06
Hier geht´s zum Video >>>>>

Nach dem Gewinn des HR-Filmwettbewerbs “Meine Ausbildung” war das Videoteam der Bertolt-Brecht-Schule eingeladen worden, für den Hessischen Rundfunk eine Video-Reportage von einem Konzert auf dem Hessentag in Rüsselsheim zu drehen. In dem Film geht es um die Proben und Vorbereitungen zu einer TV-Aufzeichnung des Auftritts der Sängerin Joy Denalane zusammen mit der HR-Bigband. Neben der Künstlerin kommen auch Lichtgestalter und Kameraleute zu Wort und erläutern ihre Arbeit. Dem kleinen Team der Video-AG unter der Leitung von Ralf Peters gehörten neben den beiden Kameramännern Melvin Warm und Philipp Graf auch noch Antonio Laczko als Interviewer an.

HR_filmpreis_2017_web800

“Der Preis für den besten Film ging an die Schüler der Bertolt-Brecht-Schule in Darmstadt. Ihr Film „Wie ich Filmemacher wurde“ vereint laut Jury viele Qualitäten auch der anderen Kategorien: „Der Ton ist gut, das Licht immer super eingestellt, der Schnitt perfekt, und die Story hat einen roten Faden. Durch ein selbstbewusstes Auftreten und gute Körpersprache ließ die schauspielerische Leistung keine Wünsche offen. Neben diesen Qualitäten ist der Film witzig, ironisch, nimmt das Genre des Filmemachens augenzwinkernd auf die Schippe. Und doch stellt er ganz nebenbei die verschiedenen Berufsbilder am Set vor. Selbst an das Einblenden der Namen und Funktionen wurde gedacht. Das alles zeigt, wie viel die Macher des Films draufhaben.“ Pressemeldung HR Frankfurt
Auszug Pressemeldung HR Frankfurt >>>>

14.000 Euro für die Gewinner-Videos … fast 50 hessische Schulen und Projekte haben beim hr-Videowettbewerb mitgemacht. Die Jury hat die besten Filme ausgewählt!

Stefan Benz

Stefan Benz. Redakteur beim Darmstädter Echo. Seit 1996 im Feuilleton zuständig für Kino, Schauspiel und Tanztheater.

Stefan. Brechtschüler. Abi 2002

Stefan. Abi 2002. Die Mathematikvorlesungen an der TU hatten ihn so erschreckt, daß er es vorzog zu zocken und sich nachts eigenständig das Programmieren beibrachte. Heute ist er Softwareentwickler und seine Programme werden täglich von Millionen Menschen benutzt!

K. G. / Brechtschüler 2011

Brechtschüler/Innen haben oft 40 und mehr Unterrichtsstunden die Woche. Vorbereitungen für Klausuren, Hausaufgaben nicht eingerechnet! Einige Schüler.Innen bewegen oft noch andere Dinge, die viel Kraft und Zeit brauchen …

M. H.

Marvin // Brechtschüler

Yana Robin la Baume

Robin, Schauspielerin, seit 2014 Ensemblemitglied am Staatstheater Darmstadt, spricht über ihren Weg auf die Theaterbühne. Neben Probenstress, Premieren und Wunschrollen, thematisiert sie Frauen auf der Bühne, den Alltag einer Schauspielerin, Hürden in Leben und Ausbildung, Versagensängste.

Kennengelernt habe ich sie auf der Bühne, auf der sie mich immer wieder mit ihrer Vielseitigkeit in ihren Rollen begeisterte. Ob als kleine Anne in “Peterchens Mondfahrt”, als verführerische Sasha in “Orlando” oder als verzweifelte, aber dennoch mutige Elektra in “Die Orestie”, jedesmal macht es großen Spaß ihr zuzusehen. Robin als Menschen, fernab der Bühne, kennenlernen zu dürfen, ermöglichte mir, ihren absolut herzlichen, optimistischen und taffen Charakter kennenzulernen. Nach einem gemeinsamen Café-Besuch konnte ich sie für meine eigenen Theaterarbeit gewinnen, in der sie mir nun mit Rat und Tat zur Seite steht”
Marvin Heppenheimer

Brecht Extra

EXTRA 16 INFO

JANA PAREIGIS ist eine Moderatorin, Journalistin, Afrikanologin und Soziologin mit deutsch-schwedisch-simbabwischen Wurzeln. Sie arbeitet unter anderem für das ZDF-Morgenmagazin und für den Sender Deutsche Welle (DW), aaaaa----extra16_webflyerSfür dessen Programm sie auch den Film “Afro.Deutschland” mitgestaltet hat. Hier begegnet sie auf einer Deutschlandreise bekannten und weniger bekannten Afro-Deutschen. Sie schildern, wie es ist, als schwarzer Mensch in Deutschland zu leben – und was sich ändern müsste.

JANA PAREIGIS fotografiert von MELVIN WARM, BRECHT-EXTRA 2017

In Deutschland leben seit rund 400 Jahren schwarze Menschen – mittlerweile sind es schätzungsweise eine Million. “Woher kommst Du?” “Ich meine, woher wirklich? Deine Farbe?” Diese Fragen hört JANA PAREIGIS seit frühester Kindheit. Im Film beschreibt sie ihren Weg, mit Rassismus umzugehen. Ihre Hautfarbe erlebte sie auch als Makel: “Als Kind wollte ich weiß sein.” Ihre biografischen Erfahrungen verknüpft sie mit der Geschichte von Schwarzen in Deutschland – von der Kolonialzeit bis heute. JANA PAREIGIS begegnet anderen Afro-Deutschen, etwa dem Rapper Samy Deluxe, dem Profi-Fußballer Gerald Asamoah oder dem Zeitzeugen Theodor Michael, der in der NS-Zeit in Völkerschauen auftreten musste. Sie schildern, wie es ist, als schwarzer Mensch in Deutschland zu leben. Regie führten DW-Redakteurin Susanne Lenz-Gleißner und JANA PAREIGIS gemeinsam mit der afro-deutschen Regisseurin Adama Ulrich.

Mehr zum Thema findet sich hier:
DW Deutsche Welle
Stiftung gegen Rassismus
Prominent gegen Rassismus

Lili

Abitur 2015 und danach FSJ in Thailand