Nein, eine Goldene Hochzeit war es noch nicht.

42 Jahre hat Siglinde Lischka an der BBS in vielerlei Positionen gewirkt, als Fachsprecherin, Personalrätin, stellvertretende Schulleiterin und zuletzt 12 Jahre als Schulleiterin. Am 27. Juni ist Siglinde offiziell in einer sehr würdigen Feier mit viel verdientem Lob und manchem aufmunternden Wort für alles ihr nun neu Bevorstehende verabschiedet worden.

“Ich hätte es nicht besser treffen können”, wurde Siglinde im Echo-Artikel vom gleichen Tag zitiert. Und die Brecht-Schule hätte es mit ihr, nicht nur in den letzten 12 Jahren auch nicht besser treffen können.

Loslassen nach 42 Jahren Tätigkeit an einer Schule! Eine große Aufgabe. “Gejammert wird nicht” (noch ein Siglinde-Zitat aus dem Echo-Artikel). 42 Jahre, in denen Siglinde ihren reichen Schatz an pädagogischen Fähigkeiten, an fundiertem und die Schülerschaft anregendem Fachwissen, an Organisations-talent und Belastbarkeit, an Einfühlvermögen aber auch an Durchsetzungs-fähigkeit, an Geduld und vor allem an Authentizität zum Wohle der gesamten Schulgemeinde eingebracht hat.

Gestützt auf viele tolle Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen und auf ein nach wie vor dem Brecht-Geist verpflichtetes Kollegium ist es ihr, ist es der gesamten Schulgemeinde immer wieder gelungen, den nicht leichter gewordenen schulischen Alltag allem bürokratischen Regulierungs- und Erneuerungsdrang zum Trotz zu meistern. Und nicht nur das. Was haben sie alles an pädagogisch Wertvollem neu auf den Weg gebracht, worauf in den Info-Briefen immer wieder eingegangen wurde, was in Presse-Artikeln oder auf der Homepage der Schule zu lesen ist. Und vor allem hat die Schule auch wegen Siglindes Nähe zur Schülerschaft nie vergessen, dass es diese Schülerschaft und damit jede einzelne Schülerin und jeder einzelne Schüler ist, für die Schule gestaltet wird und die bei allen Überlegungen im Mittelpunkt zu stehen hat.

Da kann ein “Danke Siglinde” nicht deutlich genug artikuliert werden.

Mit dem Dank für alles Geleistete ist natürlich der Wunsch und die Hoffnung verbunden, dass auch ihr Nachfolger, der mir noch nicht bekannt ist, den oben genannten “Geist der Brechtschule” wahrnimmt und fördert.

Rainer Petri / Ehemaliger Schulleiter

Forschendes Lernen an Originaldokumenten

Zur Rekonstruktion der Schicksalswege von NS-Opfern auf der Basis von Dokumenten des nationalsozialistischen Verfolgungsapparates. Die BrechtGeschichtswerkstatt sieht dies als einen ihrer Arbeitsschwerpunkte – begleitet von Exkursionen und Studienreisen zu KZ-Gedenkstätten und anderen Orten faschistischen Terrors.

Bernhard Schütz spricht hier über seine Erfahrungen im Unterricht im Umgang mit historischen Dokumenten und dem Pilotprojekt “document go”

Historische Projektarbeit mit historischen Dokumenten sollte primär entdeckendes und verstehendes Lernen sein. Lernen wird dabei im Sinne einer historisch-politischen Bildung als ein Prozess verstanden. Ziel ist es, vergangene – und folglich auch gegenwärtige – gesellschaftliche Wirklichkeiten kritisch zu reflektieren und so Mechanismen gesellschaftlich-politischer Herrschaftsverhältnisse verstehen zu können.

Ausführliche Informationen hier >>>>

Unsere Schule bewirbt sich für den Titel “Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage”


Laura, Initiatorin, Abitur 2019


Marco Koch, Weltmeister, Europameister im Brustschwimmen

Unsere Schule bewirbt sich für den Titel “Schule ohne Rassismus-Schule mit Courage”. Das Bundesweite Projekt vernetzt schon über 1000 Schulen und ermöglicht so aufklärerische Projekte und die Entfaltung kultureller Vielfalt um gehen Diskriminierung jeglicher Art vorzugehen. Dazu suchen sich die Courage-Schulen Pat*innen, die sie im ersten Jahr begleiten und Projekte verwirklichen. Mindestens einmal pro Jahr sollen Projekte zum Thema Diskriminierung stattfinden. In den folgenden Videos stellen wir unsere Pat*innen Christian Gropper, Marco Koch und Reva Foos vor. (Laura, Schüler.Innenvertretung)


Christian Gropper, Dokumentarfilmer

Maren S.

 

Maren Schäfer hat sich beim Wettbewerb „Schreib dich auf die Bühne!“ (Staatstheater Darmstadt) auf den ersten Platz geschrieben. Die Protagonistin in Marens innerem Monolog ist die personifizierte Angst, und diese wendet sich an genau jene Person, deren Angst sie ist. Robert Lang spricht eindrücklich, und er beginnt in weiter Ferne zu räsonieren, wie aus einer anderen Sphäre. Aus dem Foyer der Kammerspiele dringt seine Stimme zum Publikum vor …

Maren, Brechtschülerin, Abi 2019, erzählt in diesem Interview, was ihr über die Schule hinaus noch wichtig ist.

Projektwoche Juni 2019


Recherche und Dokumentation mit der Videokamera. Hannah, Nils, Mattea, Matu präsentieren hier zwei erste Arbeitsproben: Dinge des Leben sind es, die hinterfragt werden … Schule und Angst, Konkurrenz, Macht, Empathie, Stress, Vertrauen, Respekt und anderes …

Roman M. / Bioinformatiker


Jeder kennt den grünen Algenteppich, wenn – einfach gesprochen – im Sommer Gewässer am “umkippen” sind. Roman M., Master of Science (M.Sc.), Molecular and Cellular Biology und Doktorand der Philipps-Universität Marburg, AG Bioinformatik forscht in einem internationalen Team von Biologen, Chemikern und Bioinformatikern nach Möglichkeiten diese toxischen Erscheinungen für die Medizin zu nutzen. Zur computergesttzten Simulationen von realer Laborarbeit entwickelt und benutzt er die “Künstliche Intelligenz” – Programme also, die selbstlernend und nach bestimmten vorgegebenen Parametern sich schulen nach Ergebnissen und Lösungen suchen …

Prof. Dr. Peter Euler. Professor für Allgemeine Pädagogik mit dem Schwerpunkt Pädagogik der Natur- und Umweltwissenschaften.


November 2018. Prof. Dr. Peter Euler war Referent beim Pädagogischen Tag an der Brechtschule. Bernhard Schütz hatte ihn eingeladen. Beim Pädagogischen Tag trafen sich Lehrer.Innen und berieten und diskutierten über schulische Themen.

Peter Euler ist Professor  an der TU Darmstadt. Seine Beiträge am Pädagogischen Tag waren so interessant, dass wir nochmal bei ihm für ein Videoportrait vorbeigeschaut haben. Einige Kurzvideos zu verschiedenen Themen sind das Ergebnis: hier in diesem Video spricht er über seine Person und Nachhaltigkeit.

Bei den Aufnahmen dabei waren: Lemmi Karnop an der Kamera und die Journalistin Sibylle Maxheimer.

Weitere Videos, Anmerkungen und Fussnoten zu Peter Euler >>>>

WACKER KUNST. 60/60-Vortrag.


V I D E O K U N S T

Die Überwindung der Schwerkraft. Ein Vortrag über Video-Arbeiten von RALF PETERS

Vortrag. Samstag, 15. Juni 2019. um 20 Uhr in Wacker F.3
Wacker Fabrik, Ober-Ramstädter-Str. 96 F.3, 64367 Mühltal

EINE WOCHE SCHWERELOS // Video-Arbeiten von Ralf Peters
Dauerpräsentation. 16 bis 23. Juni 2019. jeweils 18 – 24 Uhr. Wacker F.3

(* VideoInterview von Rainer Lind im KUNSTPUNKT / DARMSTADT anläßlich einer Ausstellung von Ralf Peters. November 2016)

Berufsbild: Modedesign.Tanja Hellmuth


Tanja Hellmuth vereint mit ihrem eigenen Label, ihrem Herzensprojekt, ihr über Jahrzehnte angeeignetes Wissen und Know-How in der Mode- und Kunstbranche. Nach dem Diplom Studium in Malerei/Bildhauerei/Zeichnen und Design, zahlreichen internationalen Designpreisen und Auszeichnungen sowie anschließenden Einzel-und Gruppenausstellungen, wird Tanja Hellmuth beauftragt, eine bis dahin auf hochwertige Damenblazer und Anzüge spezialisierte Marke zu einer Lifestyle-Marke auszubauen …

Auftakt zur Kooperation zwischen dem Institut für Politikwissenschaft der Uni Marburg und den PW-Kursen der Brechtschule.

JOHN

Dr. John Kannankulam, Professor für Politikwissenschaft an der Uni Marburg und ehemaliger Brechtschüler, hat den Schüler*innen der Leistungskurse PW (Q2) einen ersten Eindruck universitärer Lernformate gegeben.

Am 17.05. hielt er für sie eine Vorlesung zur Geschichte der politischen Ökonomie und informierte sie über die Inhalte und Bedingungen des politikwissenschaftlichen Studiums in Marburg. Die Veranstaltung bildete den Auftakt zur Kooperation zwischen dem Institut für Politikwissenschaft der Uni Marburg und den PW-Kursen der Brechtschule.

John Kannankulam. Brechtschüler. Abi 1991


Dr. John Kannankulam, Professor für Europäische Integration und Politische Ökonomie an der Philipps-Universität Marburg.

1992 bis 2000 Magisterstudium der Politikwissenschaft im Hauptfach sowie Amerikanistik und Neuere deutsche Geschichte als Nebenfächer an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main. Promovierte bei Joachim Hirsch und Bob Jessop mit einer Arbeit über den “Autoritären Etatismus in der Theorie des marxistischen Staatstheoretikers Nicos Poulantzas”.

Berufsbild: Produktdesigner. Tomas Fiegl


Am 19. Mai 2019 wird im INTeF Darmstadt eine Ausstellung mit Arbeiten Darmstädter Designer eröffnet. Tomas Fiegl, Produktdesigner und mit Achim Pohl Gründer von artefakt zeigen Exponate aus ihrer Entwicklung. artefakte spezialisierte sich die letzten 30 Jahren auf Bad Design und als zweites Standbein: Bikedesign. Zwei Teams der Tour de France fahren ihre Sporträder. Neuerdings nun bietet die Entwicklung von E-Bikes weitere Möglichkeiten: “Goldgräberstimmung”, wie er es im Interview nennt.

Vor einigen Tagen war Tomas in der Brechtschule und sprach über seine Vorstellungen von modernem Produktdesign …
(Beim Interview dabei die Journalistin Sibylle Maxheimer vom Darmstädter Echo)

Susanna Z.


»Alles fließe aus eigenem Antrieb. Gewalt sei ferne den Dingen«
Jan Amos Comenius

Susanna wechselt nach dem 10. Schuljahr von der “Freien Comenius Schule Darmstadt”, einer Integrierten Gesamtschule mit Grundstufe, zur Brechtschule …